

In einer Welt im Wandel braucht jede Institution, ob staatlich oder privatwirtschaftlich, ein stabiles Fundament, das zugleich ein Maximum an Beweglichkeit und Anpassungsfähigkeit ermöglicht. Einen wichtigen Baustein dieses Fundaments bildet eine moderne IT- und Telekommunikations-Infrastruktur. Die BWI bringt die gesamte nichtmilitärische IT- und Telekommunikations-Infrastruktur der Bundeswehr auf den neuesten Stand. Diese große Aufgabe geht die BWI im Leistungsverbund an.
973 neue Computer für den Fliegerhorst
Bundeswehr und die BWI Informationstechnik GmbH (BWI) haben in den vergangenen Monaten gemeinsam die IT-Ausstattung des Flugplatzes in Faßberg erneuert. Die Modernisierung hat im Rahmen des bundesweiten IT-Projektes HERKULES stattgefunden. Insgesamt verfügt die Bundeswehr in der Liegenschaft nun über 973 neue Arbeitsplatzcomputer.
Schneller, einfacher, übersichtlicher: Seit kurzem kann die Bundeswehr ihren Materialbestand genau erfassen und online in ihrem Logistiksystem verbuchen. Möglich macht das die Automatische Identifizierungstechnik (AIT), die die BWI entlang der Logistikkette der Bundeswehr eingeführt hat.
Ab sofort arbeitet das Personal in den zwölf Dienststellen der Wehrbereichsverwaltung West, des Bundessprachenamtes, des Infrastrukturstabes West und der Außenstelle in Wiesbaden mit einer erneuerten IT-Infrastruktur. An den unterschiedlichen Standorten der beiden Liegenschaften sind insgesamt über 1.700 Computer für den nichtmilitärischen Betrieb ausgeliefert und installiert worden.
Die Bundeswehr hat heute eine Applikation ("App") für das iPhone und Smartphones mit Android-Betriebssystem veröffentlicht. Die App verbindet die Inhalte des Internetauftritts, des Online-Fotoarchivs flickr und des YouTube Kanals der Bundeswehr. Damit sind aktuelle Nachrichten, Bilder und Videos aus der Bundeswehr jederzeit mobil abrufbar und anzusehen. Darüber hinaus ist auch ein Einstieg in das Karriere-Portal der Bundeswehr integriert.
BWI schließt Modernisierung der Vergütungsabrechnung ab
Der BWI Leistungsverbund hat im Rahmen des IT-Projekts HERKULES der Bundeswehr eine neue SAP-Lösung in den Wehrbereichsverwaltungen (WBVen) und im Bundesministerium der Verteidigung (BMVg) eingeführt. Rund 320 Nutzer arbeiten zukünftig im Bereich "Entgelt" mit SASPF. Die neue SAP-Lösung der Bundeswehr löst die beiden bisherigen Systeme GEBAS (Gebührnisabrechnungssystem) und DEIS (Datenerfassungs- u. Informationssystem) ab.
Am 29. Juli übergab die Bundeswehr offiziell die Schlüsselgewalt über die Neubauten des Rechenzentrums (Rz) Strausberg an die BWI Systeme GmbH. Neu sind ein Rechnergebäude, ein Bürobegäude und eine Energiezentrale. Die Wehrbereichsverwaltung (WBV) Ost trug die Gesamtkosten von 18 Millionen Euro. Die Durchführung lag in den Händen des Brandenburgischen Landesbetriebes für Liegenschaften und Bauen (BLB).
Vom 6. bis 8. September hat an der Helmut-Schmidt-Universität / Universität der Bundeswehr Hamburg der 8. Fernausbildungskongress der Bundeswehr stattgefunden. Auch in diesem Jahr war die BWI wieder mit einem Informationsstand (Stand 31) vertreten. Zudem hat sie sich aktiv mit Praxisforen und Fachvorträgen an dem Programm des Kongresses beteiligt.
In der Ausgabe Nr. 16 vom 26. April 2011 der Wochenzeitung „Bundeswehr aktuell“, die vom Bundesministerium der Verteidigung herausgegeben wird, berichtet Oberst i. G. Ralf Hoffmann, Leiter der Sonderorganisation Grundbetrieb IT-System Bundeswehr und Projektleiter HERKULES über die Umsetzung und Fortschritte des gleichnamigen Modernisierungsprojektes.
Das gesamte Interview mit Oberst i.G. Hoffmann zu HERKULES finden Sie als PDF zum Download hier.
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